COFEPRIS Vereinfacht die Registrierungsverfahren für Medizinprodukte in Mexiko
Die mexikanische Regulierungsbehörde COFEPRIS hat neue Maßnahmen zur Vereinfachung der Registrierung von Medizinprodukten erlassen, darunter klarere Anwendungscodes nach Risikoklasse und kürzere Genehmigungsfristen. Diese Aktualisierungen zielen darauf ab, den Marktzugang sowohl für inländische als auch für internationale Hersteller zu optimieren und gleichzeitig die regulatorische Aufsicht aufrechtzuerhalten.
Im Anschluss an unsere vorherigen Updates zu „COFEPRIS optimiert die Registrierung von Medizinprodukten: Wichtige Erkenntnisse aus den Artikeln 22 bis 25 des Amtsblatts“ (7. Juli) und „Mexiko: COFEPRIS 2025 – Abgekürztes Verfahren für Medizinprodukte“ (6. August) hat die mexikanische Regulierungsbehörde COFEPRIS am 22. August 2025 ein neues Update veröffentlicht. Diese Aktualisierung zielt darauf ab, die Registrierung von Medizinprodukten in Mexiko weiter zu vereinfachen.
Die neue Vereinbarung konsolidiert Verfahren, führt neue Homoclaves für Medizinprodukte mit geringem und höherem Risiko ein und nennt gesetzliche Bestimmungen zum Abbau bürokratischer Schritte. Diese Maßnahmen sollen sowohl inländischen als auch ausländischen Herstellern helfen, schnellere und effizientere behördliche Zulassungen zu erhalten.
Wichtige Vereinfachungsmaßnahmen für Medizinprodukte
1. Wegfall redundanter Dokumentation
Hersteller müssen von COFEPRIS bereits ausgestellte Dokumente wie Genehmigungen oder Zertifikate nicht mehr erneut einreichen. Diese Änderung verringert den bürokratischen Aufwand und verhindert Verzögerungen durch doppelte Einreichungen.
2. Einführung neuer Homoclaves
Für verschiedene Kategorien von Medizinprodukten wurden eindeutige Homoclaves etabliert, die zwischen Produkten mit geringem und höherem Risiko unterscheiden. Diese Klassifizierung ermöglicht es Herstellern, die regulatorischen Anforderungen für ihre Produkte schnell zu ermitteln, was das Antragsverfahren vereinfacht.
3. Zusammenführung und Bereinigung von Antragsmodalitäten und -codes
Die Vereinbarung adressiert die Komplexität zahlreicher überlappender Antragsarten durch die Zusammenführung und Bereinigung von Modalitäten und Codes. Dies erleichtert es Herstellern, den richtigen Zulassungsweg für ihre Produkte zu bestimmen – seien es Verbrauchsmaterialien mit geringem Risiko oder Implantate mit hohem Risiko.
4. Verkürzung der Zulassungsfristen
Die Zulassungsfristen wurden verkürzt. Bestimmte sanitäre Registrierungen, die zuvor 30 Werktage erforderten, sind nun auf 20 Werktage festgesetzt. Obwohl die praktischen Auswirkungen von der tatsächlichen Umsetzung abhängen, signalisiert diese Änderung die Absicht der COFEPRIS, das Prüfverfahren zu beschleunigen. Dies kommt Unternehmen zugute, die dringend benötigte oder innovative Medizinprodukte einführen.
Umfassendere Vereinfachungsmaßnahmen mit Auswirkungen auf Medizinprodukte
Zusätzlich zu diesen medizinproduktspezifischen Maßnahmen führt die Vereinbarung umfassendere regulatorische Verbesserungen ein:
Zusammenführung mehrerer Verfahren zur sanitären Registrierung von Medizinprodukten, Arzneimitteln und biologischen Produkten.
Aktualisierte und vereinfachte Anforderungen für Registrierungen, Genehmigungen und Zertifikate.
Abschaffung bestimmter Verfahren, insbesondere im Zusammenhang mit Äquivalenzabkommen mit anderen Ländern, die nun über ein einheitliches Verfahren abgewickelt werden.
Übergangsbestimmungen, wobei die meisten Änderungen 30 Werktage nach der Veröffentlichung in Kraft treten, während für andere eine Frist von bis zu 180 Werktagen gilt.
Verpflichtung zum Nachweis der gesetzlichen Vertretung zur Gewährleistung von Klarheit im Verfahren.
Förderung digitaler Plattformen zur Ermöglichung schnellerer Einreichungen und einer Nachverfolgung in Echtzeit.
Warum dies für die Medizinprodukteindustrie von Bedeutung ist
Für Hersteller – sowohl inländische als auch ausländische – bringen diese Reformen konkrete Vorteile:
Schnellerer Marktzugang – Verkürzte Zulassungsfristen ermöglichen es, dass Medizinprodukte Krankenhäuser und Patienten schneller erreichen.
Geringerer Compliance-Aufwand – Der Abbau redundanter Dokumentation und Verfahrensschritte spart Zeit und Kosten.
Einfachere Zulassungswege – Zusammengeführte und klarere Anwendungscodes minimieren Fehler und Missverständnisse.
Förderung von Innovationen – Ein effizienterer Regulierungsrahmen stärkt das Vertrauen in die Einführung fortschrittlicher medizinischer Technologien.
Für Patienten und Gesundheitsdienstleister bedeuten diese Änderungen einen früheren Zugang zu innovativen Medizinprodukten – von Diagnosewerkzeugen bis hin zu lebensrettenden Implantaten –, ohne Abstriche bei der Sicherheit oder Qualität zu machen.
Fazit
Die COFEPRIS-Vereinfachungsvereinbarung vom 22. August 2025, gültig ab 6. Oktober 2025, stellt einen Meilenstein für den mexikanischen Medizinproduktesektor dar. Durch den Abbau redundanter Anforderungen, die Zusammenführung von Zulassungswegen und die Verkürzung von Bearbeitungszeiten schafft die COFEPRIS ein agileres und vorhersehbareres regulatorisches Umfeld.
Bei wirksamer Umsetzung könnten diese Reformen Mexiko zu einem attraktiveren Markt für Innovationen im Bereich der Medizinprodukte machen und gleichzeitig sicherstellen, dass Patienten von einem schnelleren Zugang zu fortschrittlichen Gesundheitstechnologien profitieren.
Interne Links:
- Erfahren Sie mehr über die COFEPRIS-Regulierung für Medizinprodukte in Mexiko
- Erfahren Sie mehr über die Registrierung von Medizinprodukten in Mexiko
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