DIGEMID Medizinproduktregistrierung in Peru
Zuletzt geprüft:
Mit einer Bevölkerung von über 34 Millionen und einem steigenden Budget im Gesundheitssektor priorisiert Peru die Verbesserung seines Gesundheitssystems auf nationaler Ebene. Dieser Schwerpunkt und die DIGEMID Anforderungen an die Medizinproduktregistrierung in Peru unterstreichen die Bedeutung der Kenntnis lokaler Vorschriften für einen erfolgreichen Markteintritt.

Einhaltung der peruanischen Vorschriften
In Peru bereitgestellte Medizinprodukte und In-vitro-Diagnostika werden von der General Directorate of Medicines, Supplies and Drugs (DIGEMID), Teil des Gesundheitsministeriums, reguliert. Produkte benötigen in der Regel vor der Vermarktung eine sanitäre Registrierung, und der peruanische Antragsteller muss über die für seine Rolle entsprechenden Betriebserlaubnisse verfügen. DIGEMID veröffentlicht aktuelle Formulare und Anforderungen auf seiner offiziellen Seite zur Registrierung von Medizinprodukten.
Klassifizierung von Medizinprodukten in Peru
Peru verwendet ein risikobasiertes System mit den Klassen I, II, III und IV, von geringerem bis zu höherem Risiko. Die Klassifizierung berücksichtigt die Zweckbestimmung, die Invasivität, die Anwendungsdauer, ob es sich um ein aktives Produkt handelt, sowie den potenziellen Schaden im Falle eines Versagens. Die Klasse beeinflusst die nachzuweisenden Evidenzen, den Prüfweg, die behördliche Gebühr und die Pflichten zur Aufrechterhaltung. Die IVD-Klassifizierung sollte separat anhand der geltenden peruanischen Vorschriften analysiert und nicht von der Produktklassifizierung in einem anderen Land abgeleitet werden.
Lokaler Registrierungsinhaber und Einreichungsweg
Ein ausländischer Hersteller benennt in der Regel ein peruanisches Unternehmen als lokalen Registrierungsinhaber und regulatorischen Ansprechpartner. Die lokale Partei reicht die Unterlagen über den entsprechenden behördlichen Kanal ein, antwortet auf DIGEMID, importiert das Produkt oder koordiniert den Import und unterstützt Maßnahmen nach dem Inverkehrbringen. Autorisierungsschreiben und Vereinbarungen sollten den Dossierzugriff, die Pflichten zur Verlängerung, die Vigilanz, die Änderungsmeldung sowie das Verfahren zur Übertragung einer Registrierung klar regeln.
Die Einreichung umfasst üblicherweise administrative Formulare, Nachweise über den Rechtsstatus und das Qualitätssystem des Herstellers, gegebenenfalls ein Freiverkaufs- oder Marktzulassungszertifikat, Produktbeschreibungen, die Zweckbestimmung, die Begründung der Klassifizierung, die Kennzeichnung, die Gebrauchsanweisung, Prüfberichte sowie risikoangemessene klinische oder Leistungsnachweise. Spanischsprachige Dokumentationen und Übersetzungen müssen mit dem genehmigten Produkt und den ausgelobten Angaben übereinstimmen.
Nach der sanitären Registrierung
Hersteller und lokale Registrierungsinhaber sollten den genehmigten Umfang, die Modelle, Standorte, Kennzeichnungen und technischen Nachweise aufrechterhalten. Reklamationen, Vorkommnisse, Rückrufe und Sicherheitskorrekturmaßnahmen im Feld benötigen definierte Eskalationswege. Eine Änderung des Designs, des Herstellers, des Standorts, der Zweckbestimmung oder der Kennzeichnung kann eine Anzeige oder vorherige Genehmigung erfordern; sie sollte nicht als gewöhnliche kommerzielle Aktualisierung behandelt werden. Überprüfen Sie vor dem Versand den aktuellen Registrierungsdatensatz, die Gültigkeit, die Importdokumentation sowie etwaige Chargen- oder Zollanforderungen gemeinsam mit dem lokalen Registrierungsinhaber.
Maßgeschneiderte Unterstützung beim Markteintritt
Die Expertise unseres lokalen Partners auf dem peruanischen Medizinproduktemarkt bietet Ihnen:
Unterstützung bei der Produktklassifizierung und Ermittlung des passenden regulatorischen Zulassungswegs.
Unterstützung bei der Zusammenstellung der für die DIGEMID Registrierung erforderlichen technischen Dokumentation.
Wahrnehmung der Funktion Ihres Registrierungsinhabers (Holders), Verwaltung des Registrierungsverfahrens und Sicherstellung der Einhaltung von Post-Market-Pflichten.

Häufig gestellte Fragen
Die zuständige Hauptbehörde für die Registrierung von Medizinprodukten in Peru ist DIGEMID (Dirección General de Medicamentos, Insumos y Drogas). Pure Global kann Sie bei der Bewältigung des Registrierungsverfahrens unterstützen, um die DIGEMID Genehmigung für den Vertrieb von Medizinprodukten auf dem peruanischen Markt sicherzustellen.
Medizinprodukte werden in Peru gemäß den peruanischen Vorschriften für Medizinprodukte nach ihrem Risikograd in vier Klassen eingeteilt:
- Klasse I: Geringes Risiko
- Klasse II: Mittleres Risiko
- Klasse III: Hohes Risiko
- Klasse IV: Sehr hohes Risiko
Diese Klassifizierung bestimmt die für die sanitäre Registrierung erforderlichen Dokumente und Verfahren.
Ausländische Hersteller müssen: 1. Einen lokalen Registrierungsinhaber (Holder) benennen, der für die Registrierung von Produkten bei DIGEMID verantwortlich ist. 2. Ein umfassendes technisches Dossier erstellen und einreichen, das den regulatorischen Anforderungen für die jeweilige Produktklasse entspricht.
Die Klassifizierung eines Medizinprodukts beeinflusst das Registrierungsverfahren, indem sie den Umfang der erforderlichen Dokumentation sowie der regulatorischen Verfahren bei DIGEMID Peru festlegt. Produkte mit höherem Risiko (Klasse III und IV) erfordern im Allgemeinen umfangreichere Dokumente und strengere Verfahren im Vergleich zu Produkten mit geringerem Risiko (Klasse I und II).
Ein Prozess,
mehrere Märkte
Wenn Sie mit Pure Global zusammenarbeiten, öffnet ein einziger Registrierungsprozess den Zugang zu mehreren Ländern. Unsere globalen Tochtergesellschaften machen diesen effizienten Weg möglich.
Sprechen wir,
wo immer Sie sind.
Ob Sie weitere Informationen suchen oder bereit zur Zusammenarbeit sind: Wir begleiten Sie durch jeden Schritt des regulatorischen Prozesses.
Kontakt










